Aufräumen mit Baby – die besten Schnell-Strategien

Das Leben mit einem Baby im Hause ist nicht immer leicht. Einen ordentlichen Haushalt zu führen scheint zunächst unmöglich. Aufräumen, das ist häufig die Lösung. Doch wie soll dies mit Baby funktionieren, vor allem, wenn es mal wieder permanent die Aufmerksamkeit verlangt? Es gibt jedoch gute Strategien, die es möglich machen, zumindest ein wenig aufzuräumen.

Was passt also besser zum kommenden Frühling, als das zu Hause einmal kräftig zu putzen und mit den ersten Sonnenstrahlen durchatmen zu können?

Packen wir es an!

Der Beginn

Gerade mit Baby oder Kleinkind ist man ständig auf Achse und abrufbereit. Da kommt es schon häufiger vor, dass eine Aufgabe begonnen, aber nie zu Ende geführt wird. So kommt es vor, dass zwar die Wäsche in der Waschmaschine liegt, diese aber nicht angestellt wurde. Oder aber das Geschirr stapelt sich vor der Geschirrspühlmaschine, aber drei saubere Teile liegen noch drin. Oder wie in meinem Fall, im Kinderzimmer stapelt sich Wäsche jeder Art, Spielzeug, Kleindung, die ausrangiert werden und Kleidung, die eingeräumt werden müsste oder der Boden der endlich mal wieder den Staubsauger vertragen würde.

Die Strategien zum Aufräumen

  • Ein großes Ziel festlegen; Ein Ziel könnte sein, das Kinderzimmer aufzuräumen und zu putzen innerhalb einer gewissen Zeit (z.B. Woche)
  • Kleine Ziele setzen; damit ich am Abend nicht frustriert bin, setze ich mir kleine Ziele, von denen ich ein paar auch notfalls auch mit Kind auf dem Arm/ Boden machen kann. Dies sind in meinem Fall, frische Wäsche zusammen legen, zusammengelegte Wäsche in den dafür vorgesehenen Korb/ Fach einsortieren, dreckige Wäsche sortieren, dreckige Wäsche in die Waschmaschine legen und sofort Waschmittel einfüllen und Start drücken, Wickeltisch nach dem Wickeln wieder herrichten, usw.
  • Fester Platz für die Dinge zuordnen; damit das Aufräumen leichter von der Hand geht, ist es sinnvoll den Dingen einen festen Platz zuzuordnen. So muss man nicht immer neu überlegen, wo etwas verstaut/ hingestellt wird.
  • Den Schweinehund überwinden; auch ausruhen muss als Mutter selbstverständlich sein. Damit aber das schlechte Gewissen möglichst gering ist, nehme ich zumindest mal eine schmutzige Tasse mit auf den Weg in die Küche oder hebe den Flusen auf, der vor meinen Füßen liegt. So habe ich zumindest eine Kleinigkeit erledigt, falls das Baby doch den Tag über permanente Aufmerksamkeit verlangt.
  • Baby einbinden; binde dein Baby ein. Mache ein Spiel daraus. Lasse z.B. beim Wäsche zusammen legen das Baby den Stoff fühlen oder gleite damit langsam über sein Gesicht. So spielst du mit ihm/ ihr und hast gleich eine Aufgabe erledigt.
  • Fünfe gerade sein lassen: Es gibt Phasen, da klappt nichts so, wie man es sich vorgestellt und geplant hat. Mach` dich deshalb nicht fertig. Dann ist es eben nicht aufgeräumt. Das ist nicht schlimm. Versuche dich in dieser Zeit eben auf wichtigeres, wie dein Baby zu konzentrieren. Dauerstillen? Babygeschrei? Haushalt? Einkaufen? Krankheit? Manchmal kommt eben alles zusammen. Habe nicht den Anspruch, alles schaffen zu müssen.
  • Dem Partner Aufgaben übertragen: Vielleicht kann dein Partner auch Aufgaben übernehmen, z.B. den Müll wegbringen oder die Spülmaschine ein- und ausräumen, kleine Einkäufe übernehmen oder auch mal mit dem Kind spazieren gehen, so dass Zeit für dich oder Zeit zum Aufräumen bleibt.

Hauptsache dein Baby und du seid glücklich

Im Endeffekt ist es zwar schön, ein sauberes und aufgeräumtes zu Hause zu haben. Darauf kommt es aber schlussendlich nicht an. Viel wichtiger ist, dass es deinem Baby und dir gut geht. Dass ihr die Zeit gemeinsam genießt, die Welt entdeckt und gemeinsam viel Spaß und Freude habt.

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