Fast 1,5 Jahre sind vergangen, seitdem Karl das Licht der Welt erblickt hat. Da ich bald wieder arbeiten muss, haben wir seit ein paar Tagen mit der Eingewöhnung in der Krippe begonnen.

Langsame Eingewöhnung ohne Stress

Mir ist es wichtig, dass es eine langsame Eingewöhnung ohne Stress ist. So kann sich sowohl mein Kleiner als auch ich an die neue Situation gewöhnen. Wobei ich das Gefühl habe, dass ich mich derzeit mehr daran gewöhnen muss. Ich habe mich für eine Stufenweise Eingewöhnung entschieden, die individuell angepasst wird. Bisher läuft es aber so gut, dass ich nun nach einer Woche hier alleine am Küchentisch sitzen und einen Blogbeitrag schreiben kann. Das ist das erste Mal!

In den ersten Tagen war ich in der Gruppe dabei. Karl hat sich kaum mit mir sondern lieber mit all dem vielen Spielzeug, Klettergerüst, Rutsche und anderen Kindern beschäftigt. Bisher gab es auch keine Tränen sondern große Freude, als ich ihn wieder abgeholt habe.

Anhängliches Baby und entdeckendes Kleinkind

Karl ist von einem anfänglichem sehr anhänglichem Baby zu einem entdeckenden und interessierten Kleinkind herangewachsen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass er zu Beginn ausschließlich auf mir geschlafen hat, ich ihn kaum ablegen konnte, ohne ein schreiendes Baby erleben zu dürfen. Es begann daher schon vor einigen Monaten die Umgewöhnung auch für mich als Mama. Die wachsende Unabhängigkeit meines Kleinen gepaart mit seinem Wissensdurst lassen mich sehr stolz aber auch ein wenig wehmütig sein. Ich bin also gerade dabei, mich selber auch an die neue Situation anzupassen. Durch die wachsende Unabhängigkeit erlebe ich aber auch wieder etwas mehr Freiräume. Dieses genieße ich auch sehr, da es mir z.B. auch wieder Shopping-Touren oder Kaffeekränzchen mit meinen Freundinnen erlaubt. Auch werden so die Papa-Zeiten für meine beiden Männer deutlich entspannter auf allen Seiten.

 

Krippen- Eingewöhnung läuft gut

Karl ist zwar erst seit kurzer Zeit in der Krippe, es scheint ihm aber zu gefallen. Bisher gab es keine Tränen. Er war so abgelenkt und voller Tatendrang alle Spielzeuge zu entdecken, dass ich kaum Beachtung gefunden habe. Nach der Eingewöhnung wird Karl zunächst bis zu meinem Arbeitsantritt 20 Stunden in der Woche zur Krippe gehen. Dieses wird dann im Herbst gesteigert werden müssen. Ich habe aber die Hoffnung, dass die Eingewöhnung an die höhere Stundenzahl entspannt laufen wird. Aber Gewiss sein kann ich mir da natürlich nicht.

Wie ist es bei euch gelaufen?

Mich würden eure Erfahrungen sehr interessieren. Waren/ Sind eure Kinder in der Krippe/ Kita? Wie war es bei euch? Was lief gut und was nicht? Was würdet ihr anders machen?

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