Mein Baby hat Fieber, was mache ich nun?!

Nun war es in der vergangenen Woche soweit! Nachdem habe Karl gut 7 Monate ohne Krankheiten geschafft hat, kam die erste Sommergrippe inklusive Fieber. Und das zeitgleich mit dem dritten Zahn. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, was das für Mutter und Kind bedeutet…Ein absoluter Ausnahmezustand!

Wie es auch immer so ist, beginnt so eine Krankheit und das Zahnen natürlich am Wochenende. Die Kinderärzte arbeiten da natürlich in ihren Praxen nicht, und ins Krankenhaus wollte ich ehrlich gesagt nicht fahren. Das kam mir selber dann etwas überzogen vor.

Fieber und Zäpfchen

Die ersten beiden Tage stieg die Temperatur auf knapp 38,5 Grad. Da es Karl aber an sich gut ging, habe ich ihn „ausfiebern“ lassen (Zäpfchen sollen erst ab ca. 39 Grad gegeben werden). Als am Sonntag das Fieber noch immer da war und sich nun Husten und Schnupfen dazu gesellte, sowie grüner Stuhlgang, machte ich mir doch etwas Sorgen. Da Karl am Abend zwar noch immer die Temperatur von 38,5 Grad hatte, er jedoch nicht schlafen konnte bzw. nach kurzen Schläfchen immer wieder aufgewacht ist, habe ich mich für ein Zäpfchen für Säuglinge und Kleinkinder entschieden. Da wir bis dahin kein Thermometer fürs Ohr hatten, war teilweise die Sorge groß, das sich die Temperatur in der Nacht verändern und nach oben schnellen könnte. Dieses haben wir am nachfolgenden Tag besorgt. Nach dem Zäpfchen konnte er endlich schlafen.

Zahnungsschmerzen

Die nächsten Tage kam das Fieber zum Glück erstmal nicht wieder. Dafür wurde dies von Zahnungsschmerzen abgelöst. Da der kleine Mann schon so geplagt war, habe ich ihm, sobald er stark geweint hat, Zahnungsgel auf die Stelle geschmiert. Das hat erstaunlich gut geholfen. Allerdings sollte man hier auf die Dosierung achten.

Weiter geht’s mit Tee

Mein armes Baby hat ziemlich gelitten, kaum geschlafen und gegessen/ getrunken. So habe ich angefangen, ihm zusätzlich zu der Brust auch kalten Tee anzubieten. Mittlerweile trinkt er diesen auch im gesunden Zustand und bei diesen hohen Temperaturen auch freiwillig im Kinderwagen.

Wenn das Baby nicht essen/ trinken will

Auch die Beikost nahm er kaum an. So recherchierte ich, was man machen könnte und stieß auf den Vorschlag, ihm kalte Nahrung/ Brei zu geben. Das habe ich dann auch umgesetzt – und es hat besser funktioniert. Auch ein Stück Gurke aus dem Kühlschrank und gekühlte Beißringe haben ihm gut geholfen. Daran konnte er sich tagsüber richtig „abarbeiten“.

Die Kombination aus Sommergrippe und Zahnungsschmerzen war fürchterlich, die Nächte waren sehr kurz und getragen von Weinen, Schluchzen, Umherwälzen und Trost spenden. Nach nunmehr 1,5 Wochen ist alles wieder beim Alten, zum Glück!

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